Posts mit dem Label Marokko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marokko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Juli 2013

Maghreb 2012/2013 Teil 2

 vom November 2012 bis März 2013




Kapitel 2 : Durch Marokko Richtung West-Sahara entlang der Atlantikküste 



Am 13.12. machen wir in Moulay Bousselham unsere erste große Rast und bleiben 3 Tage. 
Im Städtchen versorgen wir uns mit SIM-Card und Stick für den Internetzugang per Maroc Telecom.,
gehen auf den Fischmarkt Sardinen essen



und spazieren an den endlosen Stränden entlang.



Der letzte Abend verabschiedet sich mit einem schönen Sonnenuntergang.





Wir wählen für die Weiterfahrt wieder die Autobahn, da diese um Kenitra, Sale und Rabat herumführt. 
Vor Mohamedia, bei Mansoria landen wir wieder auf dem CP L´Ocean Bleu, auf dem wir uns im Februar
5 Tage lang sehr wohl fühlten.



 Bei richtigem Sommerwetter genießen wir den Nachmittag.



Den nächsten Tag nutzen wir für ein bißchen Wäsche waschen und Reistagebuch schreiben, leider nicht ganz ungestört. Rechts und links des CP´s werden Appartmenthäuser gebaut und der Baulärm ist ziemlich störend. Wir beschließen daher, am nächsten Tag weiter zu fahren.

Um Casa(blanka) herum benutzen wir die Autobahn bis zur Ausfahrt Soualem, folgen der N1 bis Bir Jdid und wechseln auf die Küstenstraße R320. Nach einem Abstecher durch Azemmour (Portugiesiche Festung)


fahren wir den Camping International in EL-Jadida an, diesmal ohne Regen, große Pfützen und aufgeweichte Stellplätze, nein, wir sitzen vor dem Bus und genießen einen schönen Sonnenuntergang.



 Über den PrachtboulevardMohamed V. erreichen wir die Strandpromenade.


der wir bis zur Cité Portuguese folgen.


Wir umrunden die Festung auf der Stadtmauer.
 

An der Hauptattraktion, einer unterirdischen Zisterne, laufen wir vorbei, leider kein Hinweisschild - nix.
Aber auch so ist die alte Stadt eine Besichtigung wert. Anschließend bummeln wir noch ein bißchen durch die Souk-Straßen.



Überall duftet es verlockend nach gegrilltem Fisch, uns läuft das Wasser im Mund zusammen, also suchen wir uns ein Fischrestaurant, ein Treffer, meine Dorade schmeckt köstlich, ebenso Ellens Fritata.
Über die Promenande schlendern wir zurück zum CP und lassen uns vor unserem Bus, wieder bei Sonnenuntergang, einen gut gekühlten Weißwein munden, der hat zum Fischmenü halt gefehlt, aber wir haben ja alles an Bord, noch.

Direkt hinter El-Jadida beginnt eine kleine Küstenstraße, an der Badeorte wie Sidi-Bouzid liegen.
Dannach folgen wir wieder der R301, entlang der Steilküste die immer wieder von Badebuchten unterbrochen wird. Dazwischen haben wir oft wunderschöne Ausblicke auf das Meer.
In El-Oualidia biegen wir von der Straße ab, hinunter zur Lagune.


Früher war gegenüber mal der CP Sable´d´Or, der jedoch der Neugesaltung des Platzes weichen mußte.
Hinter dem Platz liegt ein Parkplatz, ausdrücklich auch für WoMo´s. 24 Stunden kosten 25 Dirham.


Ibrahim der Parkwächter entsorgt für ein Bakschich (1 Dose Bier) auch die WC-Casette.
Von diesem Platz aus ist es zur Lagune


und zum Meer nicht weit.


Hier gibt es km-lange Strände die auch Winterquartiere für die verschiedensten Zugvöge sind.
Fische und Austern gibt es im Überfluß.
Strandwanderung und Aufthalt bleiben uns in sehr guter Erinnerung.



Weiter führt die herrliche Küstenstraße Richtung Safi. Im Reisehandbuch Marokko von E. Kohlbach machen wir 2 freie Stellplätze aus. Am Cap Beddouza gibt es den Strand Sidi Bouchta, der für unsere Zwecke geeignet scheint. Leider ist er sehr vermüllt und es ist sehr windig.
Ca. 15 km weiter führte eine Piste hinunter in eine malerische Bucht. Ein Surf-Point zu dem in Serpentinen eine Betonstraße führt, die an einem Parkplatz endet. Der feine Sandstrand völlig menschenleer.

   
Einen Tag kann man es hier bestimmt gut aushalten, denken wir, aber -  ein junger Mann, der wohl aufpasst, daß solche Gedanken nicht in die Tat umgesetzt werden, klärt uns darüber auf, daß 1. sein Bruder Geburtstag hat, 2., den hier feiern will mit Disco und vielen Gästen und 3., daß es uns bestimmt zu laut wird.  Mit Bedauern steichen wir die Segel. Weiter folgen wir der Küstenstraße bis Safi, wechseln dann auf die N1 und beschließen, ohne große Umwege nach Essaouira zu fahren.
Dort machen machen wir es uns auf dem Stadt-Camping gemütlich. 

  
 Am nächsten Tag laufen wir über den weiten Strand


in die ca. 2 km entfernte Stadt. Im Handwerker-Souk finden wir einige schöne Mitbringsel und auch hübsche Sachen ganz allein für uns. In einem lauschigen Innenhof finden wir ein Café, dort ruhen wir uns ein bißchen aus, bevor wir weiter durch das Städtchen bummeln. Am Abend schmausen wir noch eine Tajine am Hafen


mit Blick auf das Treiben, dann lassen wir uns mit dem Petit Taxi zum Campingplatz zurückfahren.

Ab Essaouira führt die N1 durch Arganienwälder und die Ausläufer des Hohen Atlas. Entsprechend schön ist die Fahrt. Aus dem Reisehandbuch haben wir uns den CP Terre d´Ocean ausgesucht. Der liegt ca. 20 km vor Agadir, bei dem Dorf Taghazoute. Man muß von der Straße links den Berg hinauf, also vom Meer weg, von dort hat man einen tollen Ausblick auf den Atlantik.


Die großen Stellplätze lassen auch für weiße Mammuts genug Raum.
Wir suchen uns ein Plätzchen von dem wir auf den Atlantik schauen könne, aber auch das Leben
auf dem Platz im Auge haben. 
Vormittags bereits kommen die Fischer mit ihren besten fangfrischen Fischen von WoMo zu WoMo.
Seeteufel, Wolfsbarsch, Seezungen, Plattfische aller Art. 1Kg Seezunge z.B. kosteten 70,- DH., etwa          € 7,00. Das sind Preise, was??



Am Nachmittag kommen dann die Verkäufer von frisch gerösteten Mandeln oder Erdnüssen. Nicht zuvergessen die Plätzchenbäcker mit ihrer Spezialität: duftende Makronen so zart und fein, daß sie im Munde zergehen wie Wolken (stellt man sich halt so vor). Ein Genuß!
Am Weihnachtstag machen wir uns gegenseitig ein Geschenk. Abdel, der Haus und Hofmaler, malt uns auf die verschrammte linke Seite unseres Busses einen großen Arganienbaum mit Ziegen.
 
 Ein richtiger Hingucker. 
 

Abends feiern viele französischen Womofahrer im Restaurant Weihnachten. Nach dem Menü wird gemessenen Schrittes getanzt. Später erscheint der Nikolaus hoch zu Kamel, Knecht Ruprecht begleitet ihn zu Pferd.
Ein eindrucksvoller Auftritt. 



Wir schauen zu und erleben mal ein ganz anderes Weihnachten.


Am 1. Feiertag bereiten wir uns ein Seeteufelchen zu. Eingepackt in Alufolie mit Zitronenscheibe und Paprikaringen, zart gewürzt, ist es auf dem heißen Grill bald gar.  
Wir sind uns einig, daß wir über Silvester hier bleiben, der Platz ist schön, die Leute sind alle sehr nett, mit vielen tauschen wir Reiseerlebnisse aus.Vorerst zieht es uns nicht weiter, zumal wir neue Nachbarn kriegen mit denen wir uns auf Anhieb sehr gut verstehen. Auf dem Weg nach Agadir, wohin wir zum Einkaufen fahren, liegen einige hübsche Örtchen, hauptsächlich von Surfer frequentiert. Nach unserem Einkauf in der Marjane gehen wir in einem der Orte, in Taghazoute, zum Abendessen in ein Restaurant direkt am Hafen. Und wieder einmal erleben wir einen blaßblauen, violett und rosa angehauchten Himmel beim Sonnenuntergang, wie immer ein Traum, was uns für das nicht so gelungene Essen entschädigt. 

Abdel, unser Maler, hat das Arganiengemälde so gut hingekriegt, daß wir gleich noch ein Bild bestellen, vorne auf den rechten Kotflügel, wo auch ein paar Kratzerchen sind, malt er uns eine Oase mit Kamele etc., wieder sehr schmückend. 



Vielen Womoleuten gefallen unsere Busgemälde so gut, daß sie auch so was auf ihrem Fahrzeug haben wollen. Abdel bekommt viele Aufträge, was uns sehr freut.  
Mit Doris und Holger, unseren neuen Nachbarn, verplaudern wir lange Abende bei Wein und Mandeln, klar die kriegen wir ja ofenfrisch geliefert, die Mandeln mein´ ich.
Am Silvestertag unternehmen wir einen Ausflug durchs Paradise Valley, in den 1960ern war dies ein beliebter Treffpunkt für Hippies,
 

und zu den Cascaden von Imouzzer.



Obwohl die Wasserfälle nicht viel Wasser führen, hat sich der Trip gelohnt. Durch wunderschöne Landschaft und blühenden Mandelbäumen (im Dezember!!) fahren wir über die Berge zurück.


 Die Sonne geht gerade im Atlantik baden, als wir zum Platz zurück kommen.
 


Den Silvesterabend verbringen wir mit Doris und Holger vor unseren Bussen an einem kleinen Lagerfeue. Die meist französischen Gäste lassen sich ihr Silvestermenü im Restaurant schnmecken, anschließend wird wieder getanzt, diesmal aber temperamentvoller und bis tief in die Nacht. Wir haben unseren Spaß beim Zuschauen und tun uns gütlich an Pizzabrot, köstlich (von Doris gemacht) und allerlei Schnäkeleien. Um 12°° stoßen wir mit allen umliegenden WoMo-Nachbarn auf ein gutes neues Jahr an. Ein ausgesprochen schöner harmonischer Abend.
Neujahrstag
Langsames Zusammenpacken. Noch ein paar Plauderstündchen mit Doris und Holger, jetzt heißt´s Abschied nehmen, jedoch nur kurz, wir wollen uns mit den Beiden noch mal im Souss Massa Nationalpark auf einem Campingplatz treffen.


Morgen geht es weiter.

Hier endet der zweite Teil des Reiseberichts.

http://wieder-auf-fahrt.blogspot.de/2013/07/maghreb-20122013-teil-3.html



   

Dienstag, 2. Juli 2013

Maghreb 2012/2013 Teil 3

  vom November 2012 bis März 2013

                     



Kapitel 3 : Durch Süd-Marokko in die West-Sahara 


 2. Januar 2013

Über Agadir, mit einem Schlenker zum Marjane-Markt, der letzten Einkaufsmöglichkeit für Wein und Bier, fahren wir den Souss-Massa-National-Park an. Den Eingang bewachen Wasserschildkröten.

Am südlichen Ende des Parks liegt der CP Sidi-Wassay-Beach.


Der Strand bietet sich für Wanderungen und zum Muschelsammeln an. Also bleiben wir 2 Tage und 3 Nächte und erkunden die Gegend.
Wir finden Interresantes, 


Seltsames

Schönes



sehen Ranger hoch zu Ross für den Schutz der Natur 


 
und sitzen ganz einfach in der Sonne.





Tiznit erreichen wir am 5.1. zur Mittagszeit.  Der Stadt-Campingplatz ist vollgestopft mit weißen Elefanten-Womos. Das war uns nun doch zu viel. Auf einem touristischen Parkplatz nahe der Medina stellen wir unseren Bus ab, um einen Stadtbummel zu machen. Aber bei geschloßenen Läden in der Mittagszeit ergibt das nicht viel Sinn. Also werden wir Tiznit vielleicht ein andermal besuchen.
Wir fahren weiter nach Süden und erreichen gegen Abend den CP Aglou Plage, eine sehr gepflegte Anlage. Abends führt uns ein kleiner Spaziergang ins Dorf, um eine Kleinigkeit zu essen.
Am folgenden Tag wollen wir die Felsentore von Legzira besuchen und evtl. dort auch übernachten. Leider hat sich in dem einen Jahr, das zwischen unserem letzten Besuch liegt, allerhand verändert: Die Straße führt nicht mehr direkt am Strand vorbei, sondern oben rum, eine Piste führt hinunter, aber durch Bauarbeiten sehr holprig und außerdem steil. Die Bedenkenträgerin, das ist die Frau Eleonore Sophie, auch eine der besten Ehefrauen übrigends, entscheidet energisch, da nicht hinunter zu fahren.
Wir fahren also weiter, an Sidi Ifni vorbei  -das hatten wir ja letztes Jahr ausreichend- , über die wunderbare Bergstrecke Richtung Guelmim, biegen vor der Stadt rechts ab, um an den 60km entfernten Plage Blanche zu kommen. Eine sehr gute Asphaltstraße, für ein Ferienanlageprojekt gebaut, aus dem aber nichts wurde, fürhrt uns schnell dorthin. Aber nicht zu schnell ! Auch auf dieser einsamen Straße stopt uns erstmal eine Polizeistreife mit Radarpistole, die ein bißchen mit uns plaudern, zu schnell waren wir nicht.
 
Auf den Klippen über dem Strand mit Blick auf ein trauhaftes Panorama




 
erleben wir einen der schönsten Sonnenuntergänge (18:30 - 19:00)




 
und später einen überwältigenden Sternenhimmel.

Am nächsten Morgen gibt Eos dann wieder ihr Bestes:




 
Wir laufen die Klippen runter zum Strand durch eine Dünenlandschaft.




 
Auf der anderen Seite der Lagune hausen die Fischer, sicher nicht vom Luxus verwöhnt.




 
Der schier endlose Strand trägt zurecht seinen Namen.




 
Mit  reicher Beute von Strandgut, Muschel, bunte Steine etc., geht´s wieder hinauf zum Bus




und wieder über die schöne Straße zurück nach Guelmim.
Daß in der Stadt nur sehr unzureichend die Richtungen ausgeschildert sind, wissen wir von letztem Jahr. Also drehen wir die wohl unvermeidbare Ehrenrunde  durch die Innenstadt, bis uns ein freudlicher Polizist aus unserer Lage hilft. Hinter der Stadt fängt die Wüste an.

Die Straße ist mal mehr, mal weniger gut zu befahren, eigentlich nur das Überholen von dicken Brummis ein Problem.
Hinter Tan-Tan, der Provinzhauptstadt, liegt Tan-Tan-Plage, bzw. El Ouatia, der dazugehörige Badeort. Dort gibt es 3 Campingplätze. Die beiden direkt am Meer gefallen uns nicht so gut. Vielleicht sind wir auch nur von Plage Blanche verwöhnt. Der 3. ist eine Art Caravanserei - ein umschloßener Hof, familiär, gemütlich. Für eine Nach prima. 
Am nächsten Tag ergänzen wir im Städtchen unsere Vorrät, da auf der kommenden Strecke einige schöne freie Stellplätze sind, mitten in der Natur. Schon 60 km weiter, hinter einer Brücke über den Oued Chbeika geht ein Fahrweg zu einem Plateau über einer Lagune. Es befinden sich schon ca. 10 WoMo´s auf dem weitläufigen Platz. Wir bekommen noch eine Ecke in der ersten Reihe, direkt neben einer warmen, leicht schwefeligen Quelle.



 
Das ist ideal für ein paar Strandtage. Zuerst erkunden wir mal den Platz, begrüßen unsere neuen Nachbarn und, wie das so ist auf den Stellplätzen dieser Welt, plaudern, schwätzen, erzählen, woher, wohin, wie lange, zufrieden mit dem WoMo, usw.    

  

Nachmittags liegen wir dann faul in der heißen Sonne, aber morgens um 7°° sind es gerade mal 7° . Sonnernaufgang erst um 7:30. Da kann man nicht völlig auf Heizung verzichten. Eine Stunde später ist es draußen dann angenehm. Nach dem Frühstück machen wir uns zu einer großen Strandwanderung auf und erleben  was wunderbares, eine Flamingo-Parade:




 
Die Tiere lassen uns sehr dicht heran und führen uns ihre Tänze auf.







Bis sie sich mit einem schönen Flugmanöver verabschieden.








Der Rückweg führt über hohe Dünen 











Morgen ist wieder Reisetag. Wir wollen weiter Richtung Süden. Die Straße führt jetzt links des Atlantiks entlang




 
danach kommt nur noch Steinwüste.



 

Bei Tarfaya soll ein guter freier Stellplatz sein - doch den finden wir nicht, weil die ganze Straßenführung umgebaut worden ist.
Wir kommen am Denkmal für den "Grünen Marsch" , der 1975 von Marokko aus in die West-Sahara (damals noch Kolonie Spanisch-Sahara) führte und an dem 350.000 Menschen, meist unbewaffnet teilnahmen. Der Marsch sollte Spanien zur Übergabe der Kolonie an Marokko bewegen, was dann auch geschah.  




 
Damit haben wir die "Grenze" zur West-Sahara überschritten. Heute wollen wir im Camp Bédouin übernachten, in der Nähe des Dorfes Daoura. Wir verlassen also die Straße und holpern die Piste entlang, ca. 5 Km,  bis das völlig einsame Camp, nah an einer Salzsenke gelegen, auftaucht. 




 
Außer einem weiteren Paar, das im 4x4 angekommen ist und im Beduinenzelt übernachtet




sind wir die einzigen Gästen. Nach einer warmen Dusche, ist nachmittags am besten, weil das Wasser von Sonnenkollektoren aufgeheizt wird, setzen wir uns ein bißchen in den Sand vor dem Bus. Nach einem prächtigen Sonnenuntergang umfängt uns die stille und kalte Wüstennacht mit einem überwältigenden Sternenhimmel.

 


Beim Sonnenaufgang am nächsten Morgen




 
entdecken wir weitere Hotelgäste.




 
Unseren genauen Standort können wir auch feststellen.





Und weiter geht die Fahrt nach Laayoune (El Aaiun), die Provinzhauptstadt.
Diese ist mit aufwendigen Prestigebauten auf ihre evtl. Führungsaufgabe vorbereitet.




Laut Verfassung der exilierten saharaouischen Unabhängikeitsbewegung Frente Polisario soll El Aaiun Hauptstadt der Demokratischen Arabischen Republik Sahara werden - Inshallah.
Der Kongress-Palast wäre jedenfalls schon mal da.




Neben der Ausfallstraße nach Süden gibt es den Supermarkt "Samir", den letzten mit Importwaren, doch ohne "Geistige Getränke". Dort versorgen sich auch die in der Stadt stationierten UN-Bediensteten.
15 km außerhalb der Stadt, direkt am Meer liegt Foum El Oued, der Badestrand der Stadtbewohner. Goldgelber Sandstrand an dem die kaum befahrene Strandpromenade entlangführt. Bungalowanlagen und nicht zu klotzige Hotels, sowie 2 Campingplätze warten auf Touristen. Folgt man der Promenade nach rechts, Richtung Gouverneurs-Palast, ist gegenüber des Meeres ein bewachter Parkplatz eingerichtet, auf dem die WoMo´s für 20 DH pro Nacht stehen können - incl. Wasser und Entsorgung.




Und so sieht marokkanisches Strandleben aus: